WDR Sinfonieorchester Köln
mit Benjamin Schmid
Informationen zur Veranstaltung
ACHTUNG: diese Veranstaltung ist bereits vergangen.
Das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste und mit Solist Benjamin Schmid - im Großen Festspielhaus Salzburg.
Programm für MITTWOCH 29. Februar 2012:
JEAN SIBELIUS
Der Barde - Symphonische Dichtung für Orchester, op. 64
JOHANNES BRAHMS
Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 77
Symphonie Nr. 1 c-Moll, op. 68
Programm für DONNERSTAG 1. März 2012:
FRANZ SCHUBERT
Sechs Deutsche Tänze (orch. Anton Webern)
JOHANNES BRAHMS
Konzert für Violine und Orchester D-Dur, op. 77
Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Programm für FREITAG 2. März 2012:
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Ouvertüre zu ‘Coriolan’, op. 62
BENJAMIN BRITTEN
Konzert für Violine und Orchester d-Moll, op. 15
JOHANNES BRAHMS
Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90
Mitwirkende:
WDR Sinfonieorchester Köln
Benjamin Schmid Violine (Bild)
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Nach einer knapp 40jährigen Salzburg-Abstinenz kehrt mit dem WDR Sinfonieorchester Köln eines der bedeutendsten europäischen Rundfunkorchester zurück in die Festspielstadt. Seit Beginn der Saison 2010/11 bekleidet Jukka-Pekka Saraste als Nachfolger von Semyon Bychkov das Amt des Chefdirigenten. Besonderes Markenzeichen des Klangkörpers ist seine stilistische Vielfalt. Wie ‚The New York Sun‘ richtig feststellte, gilt das auch für den Solisten Benjamin Schmid.
Diese Vielseitigkeit tritt auch ganz klar zu Tage, wenn man einen Blick auf das Konzertprogramm des dreitägigen Gastspiels wirft: der Bogen reicht von Schubert, Brahms und Britten bis zu Sibelius. Im Mittelpunkt des ersten Konzertabends steht gewiss Johannes Brahms: neben seinem einzigen Violinkonzert gelangt auch seine erste Symphonie zur Aufführung. Das Violinkonzert ist eines der bekanntesten und technisch schwierigsten seiner Gattung. Die Anforderungen an den Solisten sind mehr als eindrucksvoll. Der Anspruch, den Brahms bei seiner ersten Symphonie an sich selbst stellte, war so groß, dass er es erst als Dreiundvierzigjähriger wagte, damit an die Öffentlichkeit zu treten. Teilweise erkennt man Anklänge an den Freudenhymnus der Neunten von Beethoven. Die Fortsetzung folgt schließlich im Donnerstag- und im Freitagkonzert mit seiner dritten Symphonie. Am Freitag wird es schließlich noch interessanter: das im Gesamtgestus oft als unspielbar bezeichnete Violinkonzert von Britten kommt einer groß angelegten Sinfonie mit dem Protagonisten an der Solovioline gleich. Immer wieder gibt es längere Passagen des Orchesters, die Ausdruck und sinfonisches Gewand dieses immensen Kosmos bereichern und teils fast schon programmatisch auf die Solovioline einwirken.
Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder Fragen zur Buchung Ihrer Tickets, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Das Team vom Kartenbüro POLZER freut sich auf Ihre Anfrage.
Stand: November 2011 - Änderungen vorbehalten