Der Himmel über Berlin
nach einem Drehbuch von Wim Wenders l Peter Handke
Informationen zur Veranstaltung
ACHTUNG: diese Veranstaltung ist bereits vergangen.
Cark Philip von Maldeghem, Inszenierung
Court Watson, Bühnenbild
Alois Dollhäubl, Kostüme
Damiel: Christoph Wieschke
Cassiel: Peter Marton
Moderatorin: Chris Lohner
Marion: Shantia Ullmann
Homer u.a.: Werner Friedl
Laszlo, Artist, Passant u.a.: Aris Sas
Otto, Artist, Passant u.a.: Kurt Schrepfer
Chico, Artist, Passant u.a.: Tim Oberließen
Sophie, Passantin u.a.: Anja Clementi
Laura, Passantin u.a.: Maria Gruber
Paula, Passantin u.a.: Ulrike Walther
Angie, Lucy, Passantin u.a.: Lisa Müller-Trede
Die Engel Damiel und Cassiel wurden, weil sie Gott widersprachen, auf die Erde verbannt. Fortan leben diese beiden körperlosen, nur für Kinder sichtbaren Wesen unter den Menschen. Sie wandern durch die Stadt und durch das Leben der Stadtbewohner, nehmen deren Gedanken und Gefühle in sich auf, beobachten und begleiten sie aus nächster Nähe, aber eingreifen können sie nicht. Sie sind keine Schutzengel, eher ratlose Weise. Diese Hilflosigkeit teilen sie mit dem alten Professor Homer, der zwar der Sprache mächtig ist, bei den Menschen dennoch auf taube Ohren stößt. Als Damiel sich in die Zirkusartistin Marion verliebt, wünscht er nichts sehnlicher, als Mensch zu werden, um eine Stimme zu besitzen, die seinen Gefühlen Sprache gibt. Er träumt von Farben, Gerüchen, Berührungen, aber scheut den Schritt ins echte Leben, denn er müsste sein ewiges Dasein gegen ein endliches tauschen. Und dennoch wagt er den entscheidenden Schritt. In diesem großen Epos sind es nur die Kinder, die den sanften Flügelschlag der Geister spüren. So wird die Handlung des Stückes umrahmt und durchdrungen von Peter Handkes „Lied vom Kindsein.“ Die Bühnenadaption dieses 1987 nach einem Drehbuch von Wim Wenders und Peter Handke entstandenen Films wird Carl Philip von Maldeghem im Landestheater inszenieren.
Deutschsprachige Erstaufführung.
Stand September 2010 - Änderungen vorbehalten