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EVENTS VOM:

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DAS WEITE LAND
von Arthur Schnitzler

6 Aufführungstermine

MI 23. Mai 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           


FR 25. Mai 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 34,80 - -
           


MI 30. Mai 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 34,80 - -
           


DI 05. Juni 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           


DI 12. Juni 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           


SA 16. Juni 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 34,80 - -
           

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Informationen zur Veranstaltung

Arthur Schnitzlers Tragikomödie "Das weite Land" steht im Salzburger Landestheater auf dem Spielplan 2012.


zum Stück:

Im Mittelpunkt der 1911 uraufgeführten Tragikomödie steht der in eine Lebenskrise geratene Fabrikant Friedrich Hofreiter, ein erfolgreicher Unternehmer und passionierter Ehebrecher. Seine Gemahlin Genia erduldet leidend seine Seitensprünge. Gerade hat er die Affäre mit der Bankiersgattin Adele Natter beendet, da erschießt sich ein junger Pianist aus unerfüllter Liebe zu Genia. Der tugendhafte Verzicht seiner Frau erscheint Hofreiter in dieser Situation als Anklage gegen sein eigenes Leben. Soll er sich bei ihr bedanken? Ist sie nicht Schuld am Tod dieses unglücklichen jungen Mannes? Gerade durch die Treue seiner Frau fühlt Hofreiter sich von ihr entfremdet.

Dem Konflikt entzieht er sich durch Flucht und unternimmt eine Reise in die Dolomiten. Auf einer Bergtour macht Hofreiter der blutjungen Erna im Höhenrausch einen Heiratsantrag. Zurückgekehrt in seine Villa, wird er Zeuge, wie Genia, herausgefordert durch die Scheinliberalität ihres Mannes, einen jungen Liebhaber erhört, worauf er ihn zum Duell fordert, aber, wie er versichert, nicht aus Eifersucht, sondern weil er sich durch seinen „frechen jungen Blick“ herausgefordert gesehen habe.

Das Wien des Fin de siècle ist Schnitzlers Kulisse, die ausgebreitete Seele sein Terrain und eine hedonistische, nach Ablenkung strebende Gesellschaft sein Spielfeld. Zwischen Tennis, Tee und Tanz entfaltet er ein Spiel um gekränkte Eitelkeiten und kalt geheuchelte Lügen, aber auch tiefer Selbst- und Welterkenntnis und scheinbar auswegloser Einsamkeit. „Die Seele ist ein weites Land“ attestiert der Doktor von Aigner im Stück,  und der Menschenkenner Schnitzler ist ein klarer Analytiker einer dekadenten Gesellschaft, die an nichts Mangel leidet - außer an Sinn und der Fähigkeit, der reifen Melancholie, die jene Erfahrung der Schönheit und Tiefe des Daseins begleitet, durch eine befreiende Tat zu entkommen.


Mitwirkende:

Werner Schneyder  Inszenierung
Christian Rinke  Bühne
Birgit Hutter  Kostüme
Johannes Pillinger  Musik
Tobias Hell  Dramaturgie

Sascha Oskar Weis  Friedrich Hofreiter
Franziska Becker  Genia Hofreiter
Ulrike Walther  Anna Meinhold-Aigner
Tim Oberließen  Otto
Karlheinz Hackl  Doktor von Aigner
Britta Bayer  Frau Wahl
Tim-Fabian Hoffmannn  Gustav
Elisabeth Halikiopoulos  Erna
Christoph Wieschke  Natter
Christiani Wetter  Adele Natter
Gero Nievelstein  Doktor Franz Mauer
Peter Marton  Demeter Stanzides
Werner Friedl  Albertus Rohn
Axel Meinhardt  Rosenstock


Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder Fragen zur Buchung Ihrer Tickets, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Das Team vom Kartenbüro POLZER freut sich auf Ihre Anfrage.

Foto: Christina Canaval (v.l.: Gero Nievelstein, Franziska Becker und Sascha Oskar Weis)
Stand: Jänner 2012 - Änderungen vorbehalten

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Salzburger Landestheater

An der Stelle des heutigen Theaters stand bis 1775 ein von Fürsterzbischof Paris Lodron errichtetes Ballhaus. 1775 ließ Fürsterzbischof Hieronymus Graf von Colloredo das "Fürsterzbischöftliche Hoftheater" erbauen.

Der Name des Theaters änderte sich mit den Machtverhältnissen: 1803 „Kurfürstliches Theater“, 1808 „K.K. Nationaltheater“, 1810 unter bayerischer Herrschaft „Königliches National Theater“, 1816 wieder „K.K. Theater in Salzburg“. 1892 ging das Theater in den Besitz des Stadtmagistrats über und wurde wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Bereits ein Jahr später, am 1. Okt. 1893, wurde der nach den Plänen der Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner im neubarocken Stil entstandene Theaterneubau als neues „Stadttheater“ unter Kaiser Franz Josef I. eröffnet.

Bei einer Renovierung 1939 für eine Million Reichsmark vom „Deutschen Reich“, der Stadt und dem Land Salzburg wurde viel Stuckatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand am 7. August 1939 als Festspielproduktion mit Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ unter dem Dirigenten Karl Böhm und in Anwesenheit Hitlers statt. 1940 wurde das Stadttheater in "Landestheater" umbenannt. Wegen des Krieges und der Bombenangriffe wurde das Haus 1944 geschlossen, dann abermals renoviert. Nach dem Krieg benutzten die Amerikaner den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Logenfoyer entstand das erste ORF-Studio.

Die letzte grundlegende Renovierung des Landestheaters wurde im Sommer 2009 abgeschlossen. Seitdem erstrahlt auch die historische Laterne auf dem Kuppeldach im neuen Glanz und ist zudem das neue Logo des Landestheaters.

Quelle: Homepage Salzburger Landestheater

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