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EVENTS VOM:

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ANNA KARENINA
Leo Tolstoi | John von Düffel

6 Aufführungstermine

Tickets anfragen FR 18. Mai 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


MI 06. Juni 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           


SO 10. Juni 2012, 15:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 34,80 - -
           


DO 14. Juni 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           


FR 15. Juni 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 4
  Stk. à € 30,60 - -
 Kategorie 5
  Stk. à € 24,60 - -
           


SO 17. Juni 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 38,40 - -
           

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Informationen zur Veranstaltung

Tolstois tragischer und einzigartiger Liebesroman "Anna Karenina", in der Bühnenadaption von John von Düffel, 2012 im Salzburger Landestheater.


zum Stück:

„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Mit diesem Satz beginnt Tolstois Roman aus dem Jahr 1877 und er enthält bereits die ganze Tragik und Einzigartigkeit dieser großen Liebesgeschichte.

Anna Karenina, Ehefrau und Mutter, reist von St. Petersburg nach Moskau, um in der Ehe ihres Bruders dessen Seitensprung zu vermitteln. Auf dem Bahnhof lernt sie Alexej Wronski, einen jungen Grafen kennen und kurz darauf begegnen sie sich erneut auf einem Ball. Wronski verliebt sich in die lebenslustige Anna, reist ihr nach St. Petersburg nach und sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre.
Annas Ehemann, der 20 Jahre ältere Alexej Karenin, ist ein gesellschaftlich angesehener Beamter. Als sie ein Kind von Wronski erwartet und ihre Abscheu vor dem Ehemann unerträglich wird, gesteht sie ihrem Mann die Wahrheit. Dessen unerwartete Reaktion trifft sie wie ein Schlag: Er verlangt von ihr die Fortsetzung der Ehe unter der Bedingung, dass Anna die Beziehung zu Wronski beendet, oder aber die Scheidung mit der Folge, dass Anna ihren Sohn nicht wiedersehen werde.

Tolstoi schrieb die Geschichte einer Frau, deren Suche nach individuellem Glück scheitert, die gesellschaftlich geächtet wird und sich schließlich genau an jener Stelle, wo sie Wronski zum ersten Mal sah, verzweifelt vor einen Zug wirft. Er dringt dabei tief in die Psyche all seiner Figuren ein, ohne zu verurteilen oder sie ihrer Würde zu berauben. Als Suchende nach ihrem Glück gelangen sie an Grenzen, die Entscheidungen verlangen. Ist das Glück wirklich überall gleich, und unterscheiden wir uns nur im Unglück?
Der Autor und Dramaturg John von Düffel wurde mit der Bühnenadaption des Romans beauftragt. Seit vielen Jahren schreibt er Prosa und für das Theater und hat sehr erfolgreich schon mehrere große Romane (u.a. „Die Buddenbrooks“) für die Bühne adaptiert.


Mitwirkende:

Tessa Theadorokopoulos  Inszenierung
Manuela Weilguni  Bühne und Kostüme
Tobias Hell  Dramaturgie

Besetzung wird später bekanntgegeben.


Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder Fragen zur Buchung Ihrer Tickets, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Das Team vom Kartenbüro POLZER freut sich auf Ihre Anfrage.

Foto: Christina Canaval
Stand: Jänner 2012 - Änderungen vorbehalten

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Salzburger Landestheater

An der Stelle des heutigen Theaters stand bis 1775 ein von Fürsterzbischof Paris Lodron errichtetes Ballhaus. 1775 ließ Fürsterzbischof Hieronymus Graf von Colloredo das "Fürsterzbischöftliche Hoftheater" erbauen.

Der Name des Theaters änderte sich mit den Machtverhältnissen: 1803 „Kurfürstliches Theater“, 1808 „K.K. Nationaltheater“, 1810 unter bayerischer Herrschaft „Königliches National Theater“, 1816 wieder „K.K. Theater in Salzburg“. 1892 ging das Theater in den Besitz des Stadtmagistrats über und wurde wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Bereits ein Jahr später, am 1. Okt. 1893, wurde der nach den Plänen der Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner im neubarocken Stil entstandene Theaterneubau als neues „Stadttheater“ unter Kaiser Franz Josef I. eröffnet.

Bei einer Renovierung 1939 für eine Million Reichsmark vom „Deutschen Reich“, der Stadt und dem Land Salzburg wurde viel Stuckatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand am 7. August 1939 als Festspielproduktion mit Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ unter dem Dirigenten Karl Böhm und in Anwesenheit Hitlers statt. 1940 wurde das Stadttheater in "Landestheater" umbenannt. Wegen des Krieges und der Bombenangriffe wurde das Haus 1944 geschlossen, dann abermals renoviert. Nach dem Krieg benutzten die Amerikaner den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Logenfoyer entstand das erste ORF-Studio.

Die letzte grundlegende Renovierung des Landestheaters wurde im Sommer 2009 abgeschlossen. Seitdem erstrahlt auch die historische Laterne auf dem Kuppeldach im neuen Glanz und ist zudem das neue Logo des Landestheaters.

Quelle: Homepage Salzburger Landestheater

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