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EVENTS VOM:

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Diese Veranstaltungen sind im Arrangement erhältlich:

Tamerlano
konzertante Opernaufführung - Georg Friedrich Händel

2 Aufführungstermine

DO 09. August 2012, 19:30 Uhr
Salzburg, Grosses Festspielhaus

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 311,00 - -
           


Tickets anfragen SO 12. August 2012, 20:30 Uhr
Salzburg, Grosses Festspielhaus

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Informationen zur Veranstaltung

Tamerlano – Oper von Georg Friedrich Händel im Rahmen der Salzburger Festspiele 2012 im Großen Festspielhaus.

Oper
in drei Akten HWV 18 von Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729)

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Marc Minkowski  Musikalische Leitung

Bejun Mehta  Tamerlano
Plácido Domingo  Bajazet   (Bild)
Julia Lezhneva  Asteria
Franco Fagioli  Andronico
Marianne Crebassa  Irene
Michael Volle  Leone

Les Musiciens du Louvre · Grenoble


Mit Händels Meisterwerk Tamerlano präsentieren wir Ihnen eine zweite Barockoper. Es ist gelungen, Plácido Domingo für die Partie des Bajazet zu gewinnen. Erstmals wird er dafür mit einem Originalklangensemble zu hören sein: den Musiciens du Louvre, geleitet von Marc Minkowski. Die Titelpartie übernimmt einer der bedeutendsten Countertenöre der Welt, Bejun Mehta.

Nach dem Erfolg von Giulio Cesare lagen die Erwartungen des Londoner Publikums hoch: Mit seiner nächsten Oper, Tamerlano, erntete Händel im Oktober 1724 weniger Beifall, heute allerdings zählt sie zu seinen bedeutendsten.
Weit in den Osten führte das Sujet diesmal: zum mongolischen Eroberer Tamerlano, dessen historisches Vorbild Timur ein ebenso riesiges wie kurzlebiges Reich in Zentralasien geschaffen hatte; 1402 bereitete er dem osmanischen Heer unter Sultan Bayezid I. bei Ankara eine vernichtende Niederlage. Seiner Skrupellosigkeit und Brutalität wegen berüchtigt, übte Timur im Westen schon früh eine schaurige Faszination aus, wobei man ihn durchaus unterschiedlich bewertete. In Händels Oper geht der Machtkampf zwischen dem „Tartaren“ und dem Sultan, seinem Gefangenen, auf privater Ebene weiter. Tamerlano begehrt Bajazets Tochter Asteria, in Liebesdingen aber scheitert der militärische Held – er mag schmeicheln, toben, drohen und demütigen, so viel er will. Dem unbeherrschten Tyrannen wird mit Bajazet die interessanteste Figur der Oper gegenübergestellt: ein Mann, der seine schmachvolle Lage mit Haltung, Stolz und Verachtung erträgt. Händel schrieb die Rolle für Francesco Borosini und bescherte den Londonern damit nicht nur erstmals einen Tenor in einer Hauptrolle, sondern auch eine der ungewöhnlichsten und erschütterndsten Szenen seines Opernschaffens: Bajazet begeht Selbstmord, erzwingt sich so noch im Untergang die Autonomie des Handelns und triumphiert über Tamerlano, den er mit seinen letzten Worten verflucht. Die großangelegte, differenziert ausgestaltete Sterbeszene ist der Höhepunkt der Oper, das tragische Ende, auf das von Beginn an alles hinauszulaufen scheint.


Lesen Sie auch das Opernprogramm sowie das Gesamtprogramm der Salzburger Festspiele 2012.


Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder Fragen zur Buchung Ihrer Tickets, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Das Team vom Kartenbüro POLZER freut sich auf Ihre Anfrage.

Fotocredit: Archiv der Salzburger Festspiele
Stand: Dezember 2011 – Änderungen vorbehalten

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Großes Festspielhaus

Das Große Festspielhaus wurde nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister erbaut. Die Arbeiten begannen im Jahre 1956  mit dem Abtragen von rund 55.000 m3 Konglomerat der Mönchsbergwand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten Bühnenhäusern der Welt. Am 26. Juli 1960 wurde das Große Festspielhaus eröffnet.

Der Zuschauerraum umfasst 2.179 Sitzplätze. Von der Hofstallgasse aus gewähren fünf Bronzetüren Einlass.

Die Fassade trägt einen von Thomas Michels OSB verfassten Sinnspruch:  SACRA CAMENAE DOMUS | CONCITIS CARMINE PATET | QUO NOS ATTONITOS | NUMEN AD AURAS FERAT. Das bedeutet: Der Muse heiliges Haus steht Kunstbegeisterten offen, als Entflammte empor  trage uns göttliche Macht.

Quelle: Homepage der Salzburger Festspiele

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