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EVENTS VOM:

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Diese Veranstaltungen sind im Arrangement erhältlich:

Prinz Friedrich von Homburg
Schauspiel von H. von Kleist

12 Aufführungstermine

Warteliste SA 28. Juli 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


MO 30. Juli 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 148,35 - -
 Kategorie 3
  Stk. à € 117,30 - -
           


DI 31. Juli 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 117,30 - -
 Kategorie 4
  Stk. à € 86,25 - -
           


Warteliste MI 01. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


FR 03. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 3
  Stk. à € 117,30 - -
 Kategorie 4
  Stk. à € 86,25 - -
           


Warteliste SA 04. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


Warteliste SO 05. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


Warteliste DI 07. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater


MI 08. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

 Kategorie      Vollpreis  Student  Kind
           
 Kategorie 2
  Stk. à € 129,00 - -
           


Warteliste DO 09. August 2012, 19:00 Uhr
Salzburg, Schwarzstraße 22, Salzburger Landestheater

Weitere

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Informationen zur Veranstaltung

Prinz Friedrich von Homburg - Schauspiel von Heinrich von Kleist im Rahmen der Salzburger Festspiele 2012 im Salzburger Landestheater.


Heinrich von Kleist
(1777–1811)
Prinz Friedrich von Homburg
Ein Schauspiel


Andrea Breth  Regie
Martin Zehetgruber  Bühne
Moidele Bickel  Kostüme
Wolfgang Wiens  Dramaturgie
Bert Wrede  Musik
Friedrich Rom  Lichtdesign
Alexander Nefzger  Sounddesign

Peter Simonischek  Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg  (Bild)
Andrea Clausen  Die Kurfürstin
Katharina Lorenz  Prinzessin Natalie von Oranien
Udo Samel  Feldmarschall Dörfling
August Diehl  Prinz Friedrich Arthur von Homburg
Hans-Michael Rehberg  Obrist Kottwitz
Roland Koch  Graf Hohenzollern
und weitere Ensemblemitglieder des Burgtheaters


Am 21. November 1811, also vor 200 Jahren, wählte der geniale Dichter und grandios Gescheiterte Heinrich von Kleist gemeinsam mit seiner Gefährtin Henriette Vogel den Freitod. Gewalt spiegelt sich immer auch in dessen Werk wider. „Die Welt war Kleist ein Krieg … und noch die Liebe ist ihm ein prächtiges Schlachtfeld“, wurde konstatiert. – Den Kleist’schen Abgründen folgen nun im Festspielsommer 2012 Andrea Breth und ihr kongenialer Bühnenbild-Partner Martin Zehetgruber und bringen dessen Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg auf die Bühne des Salzburger Landestheaters.

Ein Wiedersehen gibt es dabei mit dem früheren Jedermann-Darsteller Peter Simonischekals Kurfürst Friedrich. Die Rolle des Prinzen, der den Befehl des Kurfürsten missachtet und deshalb zum Tode verurteilt wird, übernimmt August Diehl, der damit bei den Salzburger Festspielen debütiert. „Kleists Kurfürst verurteilt den Prinzen von Homburg wegen Insubordination zum Tode, obwohl es dessen Wagemut war, der die Schweden überrannt hatte. … In Prinz und Kurfürst steht sich der menschliche Dualismus von Vernunft und Trieb, Sittlichkeit und Sinnlichkeit gegenüber. Indem der Prinz sich dem Todesurteil des Kurfürsten unterwirft, scheint die Rationalität des Gesetzes zu siegen, aber alles, was das Stück bis dahin dagegen aufgewendet hat, wird doch nicht vergessen, im Gegenteil, der ich-verlorene Schwärmer, der Prinz, hinterlässt den stärkeren Eindruck. Zu Recht trägt das Stück seinen Namen als Titel; er ist der Held. Wenn Kleist ein dem Königshof genehmes Stück schreiben wollte, ist ihm das gründlich misslungen. Dafür ist es ein Meisterwerk über die Zerrissenheit des Menschen geworden, das gerade in dem, was dem Hof missfiel, seine Modernität beweist“, erläutert der Dramaturg der Salzburger Produktion, Wolfgang Wiens.


Für weitere Informationen zur Veranstaltung oder Fragen zur Buchung Ihrer Tickets, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hier finden Sie unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Das Team vom Kartenbüro POLZER freut sich auf Ihre Anfrage.

Fotocredit: Oliver Topf
Stand: Dezember 2011 – Änderungen vorbehalten

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Salzburger Landestheater

An der Stelle des heutigen Theaters stand bis 1775 ein von Fürsterzbischof Paris Lodron errichtetes Ballhaus. 1775 ließ Fürsterzbischof Hieronymus Graf von Colloredo das "Fürsterzbischöftliche Hoftheater" erbauen.

Der Name des Theaters änderte sich mit den Machtverhältnissen: 1803 „Kurfürstliches Theater“, 1808 „K.K. Nationaltheater“, 1810 unter bayerischer Herrschaft „Königliches National Theater“, 1816 wieder „K.K. Theater in Salzburg“. 1892 ging das Theater in den Besitz des Stadtmagistrats über und wurde wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Bereits ein Jahr später, am 1. Okt. 1893, wurde der nach den Plänen der Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner im neubarocken Stil entstandene Theaterneubau als neues „Stadttheater“ unter Kaiser Franz Josef I. eröffnet.

Bei einer Renovierung 1939 für eine Million Reichsmark vom „Deutschen Reich“, der Stadt und dem Land Salzburg wurde viel Stuckatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand am 7. August 1939 als Festspielproduktion mit Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ unter dem Dirigenten Karl Böhm und in Anwesenheit Hitlers statt. 1940 wurde das Stadttheater in "Landestheater" umbenannt. Wegen des Krieges und der Bombenangriffe wurde das Haus 1944 geschlossen, dann abermals renoviert. Nach dem Krieg benutzten die Amerikaner den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Logenfoyer entstand das erste ORF-Studio.

Die letzte grundlegende Renovierung des Landestheaters wurde im Sommer 2009 abgeschlossen. Seitdem erstrahlt auch die historische Laterne auf dem Kuppeldach im neuen Glanz und ist zudem das neue Logo des Landestheaters.

Quelle: Homepage Salzburger Landestheater

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