Große Universitätsaula
Die Große Universitätsaula wurde 1622 von den Benediktinern gegründet und war bereits im 17. und 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Pflegestätten der geistlich-barocken Theater- kultur. Nach dem Modell von Dombaumeister Santino Solari wurde sie als "Aula Maior" errichtet. Von ihrer zweiten, sakralen Nutzung als Kongregationssaal zeugen heute noch die Gemälde mit den "Rosenkranz- geheimnissen" aus den Jahren 1636/37 (u.a. von Adrian Blomaert und Zacharias Miller). Nach ihrer Einweihung 1654 durch Erzbischof Paris Lodron, dem Gründer der Universität Salzburg, wurde 1660 ein festes Theater eingebaut. 1782 wurde der Theaterbetrieb allerdings eingestellt.
Der letzte Umbau fand zwischen 2003 und 2005 unter den Architekten Georg Huber und Karl Meinhart statt. Das Eingangsstiegenhaus und die Innenbereiche wurden neu gestaltet und pünktlich zu Mozarts 249. Geburtstag, am 27.1.2005, feierlich wiedereröffnet. Die Aula ist mit ihrer wunderbaren Akustik und ihrer bequemen, ansteigenden Sitztribüne ein perfekter Ort für alle bühnenorientierten Veranstaltungen. Sie liegt mitten im Festspiel-Bezirk Salzburgs und in unmittelbarer Nähe zu vielen Sehenswürdigkeiten, Parkgaragen und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die ca. 660 m² große Aula bietet 624 Sitzplätze (gepolsterte Klappstühle).
Quelle: Homepage der Universität Salzburg und der Salzburger Festspiele