Haus für Mozart
Das frühere "Kleine Festspielhaus" wurde seit seiner Eröffnung 1925 mehrfach umgebaut: 1937 erfolgte die Drehung des Zuschauerraums um 180 Grad, woduch ein Bühnenanbau notwendig wurde. Benno von Arent gestaltete das Haus 1939 um und ersetzte die Holzverkleidung durch eine goldverzierte Gipsdecke. Der Zuschauerraum hatte eine Länge von ca. 55 Metern - die ungünstigen Sicht- und Akustikbedingungen erforderten einen weiteren Umbau in den Jahren 1962/63. Die Salzburger Architekten Hans Hofmann und Erich Engels verliehen dem Saal die Gestalt, die er bis zum 31. August 2004 hatte.
Das Haus wurde zu Ehren des 250. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart erneut umgebaut. Der Zuschauerraum des Kleinen Festspielhauses wurde verbreitert, verkürzt und abgesenkt. Zwei neue Zuschauerränge wurden geschaffen, die auf beiden Seiten des Saales bis zur Bühne reichen. Dadurch wird der schöne Effekt erreicht, dass nicht kahle Wände, sondern festlich gestimmte Menschen von drei Seiten die Bühne umrahmen. Im „Haus für Mozart“ finden nun bis zu 1.580 Menschen Platz, es gibt 1.495 Sitzplätze und 85 Stehplätze.
Quelle: Homepage der Salzburger Festspiele